Verlags- und Imprintgruppe R. G. Fischer
R. G. Fischer Verlag


Eve Best
Geld, Gier und Tod
Kriminalroman
2015.
366 Seiten.
Paperback.
€ 22,80 (D).
ISBN 978-3-86455-002-7.

Ein dörfliches Idyll in malerischer Landschaft, eine gepflegte Appartement- und Hotelanlage am See – ein kleines Paradies in Gemeinschaftseigentum. 
Mitten drin ein gescheiterter Spekulant, der habgierig das friedliche Zusammenleben der Besitzer und Bewohner vergiftet. 

Misstrauen, Frustration, Resignation und Verzweiflung legen sich im Laufe der Jahre als lähmender Schatten über die Gemeinschaft. Keiner traut dem andern mehr über den Weg. Freundschaften gehen in die Brüche, das paradiesische Idyll am See vergammelt und der Spekulant manipuliert und tyrannisiert die Gemeinschaft unverfroren weiter.  Hinter der vermeintlich friedlichen Fassade baut sich eine explosive Stimmung auf, die außer Kontrolle zu geraten droht. Das gemeinsame Wohneigentum steuert auf einen Konkurs zu.

Eines Tages liegt der Querulant erschlagen in der Uferböschung des verträumten Sees. Die geplagte Gemeinschaft atmet kurz auf. Doch nur solange bis die Polizei die Ermittlungen aufnimmt.

Verdächtigungen belasten fortan die Gemeinschaft.  Kommissar de Diesbach und sein Team wundern sich,  warum die Bewohner den Säufer, Schläger und Schuldner Alex Wolff über Jahre erduldet haben. Was hatte er gegen sie in der Hand? Wer hat ihn nun -  nach langer Zeit -   nicht mehr ertragen und brutal getötet? 

Kommissar Jean de Diesbach und sein Team stoßen bei den Bewohnern, den ausländischen Geschäftspartnern, den örtlichen Behörden und Banken auf eine Reihe von Verdächtigen mit  verborgenen Motiven. Das undurchsichtige familiäre Beziehungsgeflecht des Toten macht der Polizei zusätzlich zu schaffen. Das Beben in der Siedlung erschüttert auch das kleine, heimelige Dörfchen, neben der Appartement- und Hotelanlage am See. Auch dort sind noch Rechnungen mit Wolff offen.  Die allgegenwärtige Gier nach Geld und Geltung hatte ihren Preis. Für einige Betroffene entpuppt sich das vermeintliche Idyll als tödliche Falle.