Verlags- und Imprintgruppe R. G. Fischer
R. G. Fischer Verlag


Hermann Nanz
Ein Richter kann sich alles erlauben
Rechtsverweigerung durch Gerichte in Prüfungssachen
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2015. 428 Seiten
Paperback.
€ 19,95 (D).
ISBN 978-3-8301-1683-7.

Das Buch schildert die Gerichtsverfahren im Anschluss an ein Promotionsverfahren an der Universität Tübingen, das mit seinen Bewertungs- und Notenlügen und Rechtswidrigkeiten nicht mehr getoppt werden kann. Der Verfasser wollte bei Gericht eine Korrektur des offensichtlich falschen und unzulässigen Bewertungsmaßstabs, der durch Sachverständigengutachten aufgedeckten vorsätzlichen Bewertungs- und Benotungsfehler erreichen. Aber die Verwaltungsgerichte haben den grundgesetzlich garantierten Rechtsschutz verweigert. Der Verfasser behandelt in einem zweiten Teil seine nach seiner Zurruhesetzung eingeleiteten außergerichtlichen Aktivitäten zur Korrektur des Prüfungsunrechts. Abschließend zeigt der Verfasser die Missstände an vielen Universitäten, im Promotionsverfahren, die fehlende Kontrolle durch die Wissenschaftsministerien und das Versagen der Verwaltungsjustiz. Seiner fundierten Kritik folgen Vorschläge zur Abstellung der Mängel.



Hermann Nanz
Ein Professor kann sich alles erlauben!
Erlebnisse eines wissenschaftlichen Mitarbeiters am Lehrstuhl einer Universität
2011.
292 Seiten
Paperback.
€ 15,95 (D).
ISBN 978-3-8301-1466-6.


Das Buch schildert die Erlebnisse eines wissenschaftlichen Mitarbeiters in seinem Promotionsverfahren an einer süddeutschen Universität, die Verwandlung des »Doktorvaters« und Vorgesetzten vom Paulus zum Saulus und den Kampf um die Promotion.
Das Buch ist ein Plädoyer gegen Seilschaftswesen, Parteifilz und Ämterpatronge bei der Berufung von Professoren.



Mit dem Buch stellt der Verfasser dar, dass die Universitäten falsch organisiert sind: Der Allmacht der Professoren steht die Ohnmacht der Zentralgewalten (Universitätsleistung, Dekane) gegenüber. Deshalb macht der Verfasser im letzten Kapitel Vorschläge für eine längst überfällige Reorganisation der Universitäten. Außerdem stellt er die Forderung auf, dass das Hochschulprüfungswesen durch Gesetz geregelt wird, ebenso das vor geschaltete interne Kontrollverfahren.

Über den Autor:



Dr. Hermann Nanz
studierte zuerst Verwaltungswissenschaften, anschließend an den Universitäten Stuttgart und Tübingen Wirtschaftswissenschaften. Er war nach seinem Studium an der Universität Tübingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem neu besetzten Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre tätig, promovierte nebenher. Er hat sechs Jahre lang einen Kampf David gegen Goliath und für Gerechtigkeit und Wahrheit in Prüfungen geführt. Das Rechtsstaatsversprechen des Grundgesetzes entpuppte sich als leere Hülle, die mit der gelebten Rechtsstaatlichkeit nicht einhergeht.


Buchbesprechung
Stuttgarter Zeitung:

Stuttgarter kämpft um Promotionsnote
»Der Titelverteidiger« (PDF)