Verlags- und Imprintgruppe R. G. Fischer
R. G. Fischer Verlag


Harry Püschel
Die Zukunft der Demokratie – Der Gemeinschaftsorganismus
2012.
184 Seiten.
Paperback.
€ 16,80 (D).
ISBN 978-3-8301-1511-3.

Seit über 200 Jahren erleben wir überall in der Welt die Kämpfe der Menschen gegen Diktatur und für Demokratie. Eine natürliche Urkraft scheint die Menschen anzutreiben, unter Einsatz ihres Lebens die autoritären Herrschaftssysteme zu beseitigen.
Dass es damit nicht getan ist, erleben wir seit ein paar Generationen Demokratieerfahrung. Unsere Unzufriedenheit ist offensichtlich. Wenn wir uns nicht mit unserem Unzufriedenheitszustand zufrieden geben, machen wir weiter. Wir beteiligen uns an der Demokratisierung der Demokratie mit dem fernen Ziel, den »demokratischen Gemeinschaftsorganismus« herzustellen.
So wie unsere Vorfahren keine Vorstellung von der demokratischen Praxis hatten, die sich nach der Herstellung des demokratischen Herrschaftssystems entwickelt, so fehlt uns heute jede Vorstellung davon, wie der Gemeinschaftsorganismus eines Tages tatsächlich funktioniert. Im Gegensatz zu ihnen sind wir gewaltfrei dabei. Wenn nicht, auch gut! Die Weiterentwicklung vollzieht sich auch ohne uns.



Harry Püschel
Demokratisch-partnerschaftliches Verhalten – Die demokratische Schule

2011.
104 Seiten.
Paperback.
€ 10,80 (D).
ISBN 978-3-8301-1414-7.

Der Autor setzt sich für ein gemeinschaftliches Miteinander ein, das auf demokratischen Grundlagen und Werten beruht.
Doch der junge Mensch muss Demokratie erst lernen – und dafür ist neben dem Elternhaus die Schule ein
entscheidender Ort.

Ein intelligenter, bis in die Tiefe der menschlichen Verhaltenssteuerung reichender und aufrüttelnder Appell an alle Verantwortlichen – und an jeden einzelnen Bürger dieses Landes.



Harry Püschel
Demokratie aktuell – Mensch und Gemeinschaft in der Entwicklung

2010.
80 Seiten.
Paperback.
€ 9,80 (D).
ISBN 978-3-8301-1347-8.

Demokratie heißt Volksherrschaft.
Demokratie ist eine Herrschaftsform
staatlicher Gemeinschaft.
Demokratie ist eine Lebensform des
partnerschaftlichen Miteinanders.
Demokratie fordert Bürgerbeteiligung.

Die Demokratie ist Menschenwerk.
Die Demokratie hat eine Vergangenheit
und eine Zukunft.
Die Demokratie ist ein Entwicklungszustand
gemeinschaftlichen Miteinanders.

Die Demokratie besitzt die Eigendynamik des Lebens.
Die Demokratie begründet den menschlichen
Gemeinschaftsorganismus.

Der Mensch geht den Weg der Weiterentwicklung
und gestaltet die zukünftigen Entwicklungsstationen
des Gemeinschaftsorganismus.

Der Bürger geht mit und begleitet die Entwicklung
der staatlichen Gemeinschaft in seiner Zeit ein Stück weit.
Er tut es, ob er will oder nicht.
Seine Beteiligung fördert die Entwicklung oder
behindert sie, aufhalten kann er sie nicht.



Harry Püschel
Volljährig - Der Bürger in der Demokratie
2008.
360 Seiten.
Paperback.
€ 18,00 (D).
ISBN 978-3-8301-1195-5.


Lassen wir das ewige Fordern. Stellen wir mal keine Ansprüche an Personen und Gesellschaft. Versuchen wir stattdessen, unser Miteinander zu verstehen und die Bedeutung der Gemeinschaftssysteme zu begreifen.

Lassen wir das ewige Jammern um die Unzulänglichkeiten der Menschen und ihrer demokratischen Gemeinschaft. Versuchen wir stattdessen zu begreifen, dass sich Mensch und Gemeinschaft in einem natürlichen Entwicklungsprozess befinden, in dem nie ein Zustand der Perfektion erreicht werden kann.

Richten wir unser Verhalten bewusst so ein, dass es die Weiterentwicklung des derzeitigen Zustands unseres partnerschaftlich-demokratischen Miteinanders fördert. Tun wir es freiwillig für uns selbst und für die Gemeinschaft.

Frei davon, Forderungen erfüllen oder Ansprüchen genügen zu müssen, tun wir es aus gewachsener Einsicht, weil wir es wollen.
Tun wir es!



Über den Autor:

Harry Püschel, 1938 in Dresden geboren, erlebt das Ende des Faschismus und die Anfänge des Kommunismus. 1955 verlässt er auf eigene Faust Stadt und Elternhaus in Richtung Bundesrepublik Deutschland.
Er dient als Freiwilliger in der Bundeswehr, macht 1970 das Abitur, heiratet und studiert für das Lehramt. Nach 25-jähriger Dienstzeit als Lehrer im Saarland wird er 63-jährig pensioniert. Er beginnt aufzuschrei-ben, was ihn all die Jahre beschäftigt hat. Seine drei Kinder sollen die Hintergründe erfahren, die ihre Erziehung wesentlich mitbestimmt haben, und die Ziele kennen, auf die ihre Erziehung gerichtet war.
Selbsterziehung und Erziehung zur Selbsterziehung macht Mut zum Leben in der Demokratie.